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Rassegeflügelzucht - Was soll das?

 

Geflügel wird schon seit Jahrtausenden von Menschen auf der ganzen Welt als Haustiere gehalten. Verschiedene geografische und klimatische Gegebenheiten haben immer Einfluss auf die Entwicklung der Tiergattung gehabt und deren Anpassung gefordert. Seit der Haustierwerdung des Geflügels selektierte der Mensch seine Tiere nach rein rationellen Gesichtspunkten. Dadurch entstanden im Laufe von Jahrtausenden verschiedenste Formen an Puten, Gänsen, Enten, Hühnern und Tauben. So unterscheiden wir z.B. bei Hühnern neben den rein wirtschaftlichen Kriterien wie Frühreife, Legeleistung oder Fleischansatz unsere Rassen auch nach Eigenschaften wie Robustheit, Wetterhärte, Genügsamkeit oder Zutraulichkeit. Wenn man bedenkt, dass das Huhn in seiner Ursprungsform 5-9  Eier legte, die es dann ausbrütete, wird züchterischer Fortschritt deutlich. Unsere heutigen Rassen legen teilweise weit über 200 Eier im Jahr. Unsere Zwerghuhnrassen sind größtenteils moderen Züchtungen des vergangenen Jahrhunderts, die im Wesentlichen als Platz sparende Alternative zu den großen und schweren Landrassen entstanden. In Deutschland sind etwa 170 Hühner- und Zwerghuhnrassen anerkannt, ebenso viele Taubenrassen und dazu kommen noch Puten-, Gänse- und Entenrassen. Jede dieser Rassen wird im Rassegeflügelstandard exakt beschrieben.